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Gebäudeschadstoffe verstehen
Asbest, Blei, PCB, PAK, HBCD und Radon: Die Untersuchungen und Massnahmen richten sich nach dem Gebäude und Ihrem Vorhaben. Hier finden Sie Orientierung für die Ergebnisse und das weitere Vorgehen.
Schadstoffe in Materialien
Die oft als «Asbestdiagnostik» bezeichnete Gebäudeschadstoffuntersuchung kann mehrere Stoffe umfassen. Wir bestimmen die sinnvollen Abklärungen anhand der Bauzeit, der Materialien und der geplanten Arbeiten. Ein gezielter Auftrag kann auch ausschliesslich Asbest betreffen.
| Schadstoff | Beispiele betroffener Materialien |
|---|---|
| Asbest | Plattenkleber, Putze und Spachtelmassen, Bodenbeläge, Faserzement, Kitte und Isolationen. |
| Blei | Alte Anstriche und Korrosionsschutzbeschichtungen. |
| PCB | Bestimmte Fugendichtungen, Anstriche und alte Geräte. |
| PAK | Teerhaltige Materialien, bestimmte Abdichtungen und Klebstoffe. |
| HBCD | Bestimmte ältere Polystyroldämmstoffe. |
Diese Beispiele dienen der Orientierung. Die Identifikation beruht auf der Materialerfassung und je nach Material auf Messungen oder Laboranalysen.
Ein Foto oder das Aussehen eines Materials kann einen Schadstoff weder nachweisen noch ausschliessen. Die erforderlichen Probenahmen und Analysen werden bei der Untersuchung festgelegt.
Radon wird in der Luft gemessen
Radon ist ein natürliches radioaktives Gas, das hauptsächlich aus dem Boden stammt. Es kann in Gebäude eindringen und sich dort ansammeln. Seine Konzentration wird in der Luft gemessen; eine Materialanalyse kann sie nicht beurteilen.
Radondiagnostik
In jedem erdberührten Raum wird ein elektronisches Gerät zur kontinuierlichen Messung aufgestellt. Die Messungen dauern in der Regel eine Woche. Wir werten die Ergebnisse aus und schlagen bei Bedarf eine zum Gebäude passende Sanierung vor. Diese kurze, nicht anerkannte diagnostische Messung ersetzt keine anerkannte Langzeitmessung.
Radonsanierung
Wir planen und realisieren Massnahmen zur dauerhaften Senkung der Radonkonzentration: Unterdruck, Lüftung oder Abdichtung. Nach den Arbeiten prüfen wir die Wirksamkeit der Lösung. Eine Langzeitmessung ergänzt die Überprüfung nach dem anwendbaren Protokoll.
Ergebnisse verstehen und das weitere Vorgehen festlegen
Ein verdächtiges Material muss geprüft werden. Wird ein Schadstoff bestätigt, beurteilen wir das Ergebnis anhand des Zustands, der Lage und der geplanten Arbeiten. Ein Schadstoffnachweis bedeutet nicht automatisch einen sofortigen Ausbau; der Bericht beschreibt sinnvolle Vorsichtsmassnahmen und Eingriffe.
Brechen oder schleifen Sie verdächtige Materialien nicht und entnehmen Sie selbst keine Proben. Lassen Sie die Untersuchungen vor Arbeiten festlegen, die diese Materialien betreffen könnten.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben
Nennen Sie die Adresse, die Bauzeit und Ihr Vorhaben. Fügen Sie vorhandene Pläne, Fotos oder Ergebnisse bei. Gemeinsam legen wir das passende Vorgehen fest.
Das Gebäude in Bildern
Fragen zu
einem Material?
Entdecken Sie Materialien, die geprüft werden sollten.
Ein Foto gibt Orientierung, ersetzt aber keine Diagnostik.
Der nächste Schritt
Ihr Vorhaben verdient
einen klaren Ausgangspunkt.
Beschreiben Sie das Gebäude und Ihr Vorhaben.
Unterlagen können später folgen.
Gespräche sind auf Französisch, Deutsch, Englisch oder Spanisch möglich.




